Auf seinem langsamen Weg ins Landesinnere der USA bringt Wirbelsturm «Florence» gewaltige Wassermassen mit sich. Weite Landstriche der Bundesstaaten North Carolina und South Carolina waren am Samstagmorgen überschwemmt. Die Regenfälle können nach Angaben des US-Hurrikanzentrums noch Tage andauern.
Mindestens fünf Menschen starben bisher. Eine Mutter und ihr Kleinkind kamen um, nachdem ein umstürzender Baum auf ihr Haus gekracht war. Eine Frau starb an einem Herzinfarkt. Ein Mann erlitt einen Stromschlag, als er mit einem Notstromaggregat hantierte. Ein 77-Jähriger wurde vom Sturm schlicht umgeblasen – er starb durch den Sturz.
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Bild 1 von 13. Die Behörden hatten vorsorglich mehr als eine Million Menschen entlang der Küste aufgerufen, sich vor dem Hurrikan in Sicherheit zu bringen. Nicht alle folgten aber den Aufrufen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 2 von 13. Im Auge des Sturms: Der Hurrikan von oben. Bildquelle: Reuters.
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Bild 3 von 13. Der Sturm birgt eine riesige Gefahr. Bildquelle: Reuters.
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Bild 4 von 13. Die Behörden rechnen damit, dass insgesamt fünf Millionen Menschen in einem riesigen Einzugsgebiet im Südosten der USA von Überschwemmungen betroffen sein könnten. Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 13. «Florence» bringt gewaltige Wassermassen mit sich. Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 13. Die Tücke ist nicht die Windstärke, sondern die grosse Menge an Niederschlägen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 7 von 13. «Florence» und Folgen des Sturms forderten zahlreiche Tote. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 13. Katastrophenschützer mussten ausrücken, um Menschen aus überfluteten Häusern zu retten. Bildquelle: Keystone.
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Bild 9 von 13. Die Bevölkerung deckte sich mit Proviant ein. Bildquelle: Keystone.
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Bild 10 von 13. Anstehen für Gas. Bildquelle: Keystone.
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Bild 11 von 13. Der Weg des Sturms. North Carolina war das erste Opfer. Bildquelle: SRF.
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Bild 12 von 13. Schon Tage zuvor, waren erste Orte überschwemmt. Bildquelle: Keystone.
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Bild 13 von 13. Vorboten von «Florence»: Hohe Wellen bedrohen die Küstengebiete. Bildquelle: Keystone.
Die Tücke an «Florence» ist nicht die Windstärke, sondern die grosse Menge an Niederschlägen. Flüsse treten über die Ufer und erreichten Rekord-Pegelstände. Strassen werden überspült. Sturmfluten drücken mehr und mehr Wasser ins Landesinnere.
Das Zentrum des Sturms war am Freitag in Wrightsville Beach in North Carolina auf Land getroffen. Katastrophenschützer mussten ausrücken, um Menschen aus überfluteten Häusern zu retten. Nach Angaben der Behörden von North Carolina waren dort knapp 789'000 Haushalte oder Betriebe ohne Strom. In South Carolina meldete der Katastrophenschutz 130'000 Haushalte.
Die Behörden hatten vorsorglich mehr als eine Million Menschen entlang der Küste aufgerufen, sich vor dem Hurrikan in Sicherheit zu bringen. Nicht alle folgten aber den Aufrufen. Die Behörden rechnen damit, dass insgesamt fünf Millionen Menschen in einem riesigen Einzugsgebiet im Südosten der USA von Überschwemmungen betroffen sein könnten.