International - Der Anschlag auf den Boston-Marathon in Bildern
Der Boston-Marathon ist der älteste der Welt und gehört zu den prestigeträchtigsten. Letztes Jahr wurde er zum 117. Mal ausgetragen, 23'000 Sportler nahmen teil. Um 14.45 Uhr geschah das Unfassbare: Im Zielbereich explodierte eine Bombe, kurz darauf eine zweite. Die Ereignisse im Überblick.
Bild 1 von 26.
15. April 2013: Zwei Sprengsätze explodieren im Zielbereich des Marathons in Boston.
Bildquelle: Reuters.
1 / 26
Legende:
15. April 2013: Zwei Sprengsätze explodieren im Zielbereich des Marathons in Boston.
Reuters
Bild 2 von 26.
Panik bricht unter den Läufern, Betreuern und Zuschauern aus. Überall liegen Verletzte, der Rauch der Explosion schwebt noch in der Luft. Retter und Zuschauer eilen zu den Opfern und versuchen zu helfen. Noch ist vieles ungewiss.
Bildquelle: Keystone.
2 / 26
Legende:
Panik bricht unter den Läufern, Betreuern und Zuschauern aus. Überall liegen Verletzte, der Rauch der Explosion schwebt noch in der Luft. Retter und Zuschauer eilen zu den Opfern und versuchen zu helfen. Noch ist vieles ungewiss.
Keystone
Bild 3 von 26.
An dem ältesten Marathon-Lauf der Welt nehmen rund 23'000 Sportler teil, eine halbe Million Zuschauer säumt die Strassen, als es zu den Explosionen kommt.
Bildquelle: Keystone.
3 / 26
Legende:
An dem ältesten Marathon-Lauf der Welt nehmen rund 23'000 Sportler teil, eine halbe Million Zuschauer säumt die Strassen, als es zu den Explosionen kommt.
Keystone
Bild 4 von 26.
Rettungskräfte bringen Verletzte in umliegende Spitäler. Durch die Explosionen wurden zahlreichen Opfern Gliedmassen abgerissen.
Bildquelle: Keystone.
4 / 26
Legende:
Rettungskräfte bringen Verletzte in umliegende Spitäler. Durch die Explosionen wurden zahlreichen Opfern Gliedmassen abgerissen.
Keystone
Bild 5 von 26.
Die Teilnehmer versuchen vergebens ihre Bekannten zu erreichen. Denn kurz nach den Explosionen schalten die Sicherheitskräfte vorübergehend das Mobilfunknetz in Boston ab, um mögliche Fernzündungen weiterer Sprengsätze zu verhindern.
Bildquelle: Keystone.
5 / 26
Legende:
Die Teilnehmer versuchen vergebens ihre Bekannten zu erreichen. Denn kurz nach den Explosionen schalten die Sicherheitskräfte vorübergehend das Mobilfunknetz in Boston ab, um mögliche Fernzündungen weiterer Sprengsätze zu verhindern.
Keystone
Bild 6 von 26.
Die Sprengsätze haben die Attentäter in Dampfkochtöpfe deponiert und in Rücksäcken auf den Boden zwischen die Menschenmenge gestellt – und dann per Eieruhr ferngezündet.
Bildquelle: Keystone.
6 / 26
Legende:
Die Sprengsätze haben die Attentäter in Dampfkochtöpfe deponiert und in Rücksäcken auf den Boden zwischen die Menschenmenge gestellt – und dann per Eieruhr ferngezündet.
Keystone
Bild 7 von 26.
Die Trauer ist gross: Beim Attentat sterben drei Zuschauer, darunter ein 8-jähriger Junge. Über 260 werden verletzt.
Bildquelle: Keystone.
7 / 26
Legende:
Die Trauer ist gross: Beim Attentat sterben drei Zuschauer, darunter ein 8-jähriger Junge. Über 260 werden verletzt.
Keystone
Bild 8 von 26.
16. April 2013: US-Präsident Barack Obama spricht von einem «Terrorakt». Mehr als 1000 Fahnder sind im Einsatz. Für Hinweise über die Attentäter setzt die Feuerwehr eine Belohnung von 50'000 Dollar aus.
Bildquelle: Keystone.
8 / 26
Legende:
16. April 2013: US-Präsident Barack Obama spricht von einem «Terrorakt». Mehr als 1000 Fahnder sind im Einsatz. Für Hinweise über die Attentäter setzt die Feuerwehr eine Belohnung von 50'000 Dollar aus.
Keystone
Bild 9 von 26.
Es ist der schwerste Bombenanschlag in den USA seit dem 11. September. Einige Stunden nach dem Attentat beginnen bereits die ersten Ermittlungen vor Ort.
Bildquelle: Keystone.
9 / 26
Legende:
Es ist der schwerste Bombenanschlag in den USA seit dem 11. September. Einige Stunden nach dem Attentat beginnen bereits die ersten Ermittlungen vor Ort.
Keystone
Bild 10 von 26.
Überall in Boston werden die Polizeipräsenz und Sicherheitskontrollen erhöht. Auch in anderen Städten der USA wird die Sicherheitsstufe erhöht – wie hier in Los Angeles.
Bildquelle: Reuters.
10 / 26
Legende:
Überall in Boston werden die Polizeipräsenz und Sicherheitskontrollen erhöht. Auch in anderen Städten der USA wird die Sicherheitsstufe erhöht – wie hier in Los Angeles.
Reuters
Bild 11 von 26.
18. April 2013: Mit einem grossen Trauergottesdienst in der Heiligkreuz-Kathedrale gedenkt Boston der Opfer. Präsident Obama ruft die Amerikaner auf, dem Terror zu trotzen. «Die Bombe kann uns nicht besiegen. Wir machen weiter!».
Bildquelle: Keystone.
11 / 26
Legende:
18. April 2013: Mit einem grossen Trauergottesdienst in der Heiligkreuz-Kathedrale gedenkt Boston der Opfer. Präsident Obama ruft die Amerikaner auf, dem Terror zu trotzen. «Die Bombe kann uns nicht besiegen. Wir machen weiter!»
Keystone
Bild 12 von 26.
18. April 2013: Das FBI veröffentlicht erste Fahndungsbilder zweier verdächtiger Personen.
Bildquelle: Keystone.
12 / 26
Legende:
18. April 2013: Das FBI veröffentlicht erste Fahndungsbilder zweier verdächtiger Personen.
Keystone
Bild 13 von 26.
Das FBI ist ihnen dank zahlreichen Fotos und Videos aus der Bevölkerung und von Überwachungskameras auf die Spur gekommen. Das Brüderpaar Tamerlan (links) und Dschochar Zarnajew aus Tschetschenien lebt legal in den USA.
Bildquelle: Keystone.
13 / 26
Legende:
Das FBI ist ihnen dank zahlreichen Fotos und Videos aus der Bevölkerung und von Überwachungskameras auf die Spur gekommen. Das Brüderpaar Tamerlan (links) und Dschochar Zarnajew aus Tschetschenien lebt legal in den USA.
Keystone
Bild 14 von 26.
Spezialkräfte in Watertown: Bei der Suche nach den Zarnajews soll es sich um den grössten Polizei- und Militäreinsatz seit den Anschlägen des 11. September 2001 gehandelt haben.
Bildquelle: Reuters.
14 / 26
Legende:
Spezialkräfte in Watertown: Bei der Suche nach den Zarnajews soll es sich um den grössten Polizei- und Militäreinsatz seit den Anschlägen des 11. September 2001 gehandelt haben.
Reuters
Bild 15 von 26.
18. April 2013: Schochar und Tamerlan Zarnajew schiessen auf der Flucht einen Polizisten auf dem Campus der Eliteuniversität MIT nieder. Der Beamte wird später im Krankenhaus für tot erklärt. Die Brüder fliehen und nehmen eine Geisel. Eine halbe Stunde später lassen sie sie aber wieder frei.
Bildquelle: Keystone.
15 / 26
Legende:
18. April 2013: Schochar und Tamerlan Zarnajew schiessen auf der Flucht einen Polizisten auf dem Campus der Eliteuniversität MIT nieder. Der Beamte wird später im Krankenhaus für tot erklärt. Die Brüder fliehen und nehmen eine Geisel. Eine halbe Stunde später lassen sie sie aber wieder frei.
Keystone
Bild 16 von 26.
19. April 2014: Polizeibeamte liefern sich eine Verfolgungsjagd mit den Brüdern. Sie erwidern das Feuer der Einsatzkräfte und werfen Sprengsätze. In Watertown, einem ruhigen Wohnort im Westen Bostons, eskaliert die Situation.
Bildquelle: Keystone.
16 / 26
Legende:
19. April 2014: Polizeibeamte liefern sich eine Verfolgungsjagd mit den Brüdern. Sie erwidern das Feuer der Einsatzkräfte und werfen Sprengsätze. In Watertown, einem ruhigen Wohnort im Westen Bostons, eskaliert die Situation.
Keystone
Bild 17 von 26.
Tamerlan Zarnajew wird mehrfach getroffen. Dschochar gelingt es, zu fliehen. Als er in dem gestohlenen Auto davon fährt, überrollt er seinen schwer verletzten Bruder. Dieser stirbt später im Spital – an den Folgen der Schussverletzungen.
Bildquelle: Keystone.
17 / 26
Legende:
Tamerlan Zarnajew wird mehrfach getroffen. Dschochar gelingt es, zu fliehen. Als er in dem gestohlenen Auto davon fährt, überrollt er seinen schwer verletzten Bruder. Dieser stirbt später im Spital – an den Folgen der Schussverletzungen.
Keystone
Bild 18 von 26.
10'000 Einsatzkräfte suchen mittlerweile nach Dschochar Zarnajew: Die Bewohner von Watertown müssen fast 24 Stunden in ihren Häusern bleiben, mehrere Strassenzüge werden evakuiert.
Bildquelle: Reuters.
18 / 26
Legende:
10'000 Einsatzkräfte suchen mittlerweile nach Dschochar Zarnajew: Die Bewohner von Watertown müssen fast 24 Stunden in ihren Häusern bleiben, mehrere Strassenzüge werden evakuiert.
Reuters
Bild 19 von 26.
Die Polizei von Boston beginnt damit, von Haus zu Haus zu gehen und den gesamten Ort zu durchsuchen.
Bildquelle: Reuters.
19 / 26
Legende:
Die Polizei von Boston beginnt damit, von Haus zu Haus zu gehen und den gesamten Ort zu durchsuchen.
Reuters
Bild 20 von 26.
Das öffentliche Leben ist lahmgelegt: Autos, Busse, U-Bahnen und Taxis, selbst die Fernzüge fahren nicht.
Bildquelle: Keystone.
20 / 26
Legende:
Das öffentliche Leben ist lahmgelegt: Autos, Busse, U-Bahnen und Taxis, selbst die Fernzüge fahren nicht.
Keystone
Bild 21 von 26.
Ein Anwohner in Watertown gibt den entscheidenden Hinweis, der zur Verhaftung Dschochars führt. Er bemerkt Blutspuren an seinem Boot im Garten.
Bildquelle: Reuters.
21 / 26
Legende:
Ein Anwohner in Watertown gibt den entscheidenden Hinweis, der zur Verhaftung Dschochars führt. Er bemerkt Blutspuren an seinem Boot im Garten.
Reuters
Bild 22 von 26.
Der Bombenleger hat sich in Watertown, einem Vorort von Boston, in einem trockengelegten Boot versteckt – wie dieses Bild einer Wärmebildkamera eines Hubschraubers zeigt.
Bildquelle: Keystone.
22 / 26
Legende:
Der Bombenleger hat sich in Watertown, einem Vorort von Boston, in einem trockengelegten Boot versteckt – wie dieses Bild einer Wärmebildkamera eines Hubschraubers zeigt.
Keystone
Bild 23 von 26.
Polizisten nehmen Dschochar fest. Der 19-Jährige lieferte sich noch kurz vor seiner Festnahme ein Feuergefecht mit der Polizei. Er wurde unter anderem an Kehle und Zunge verletzt.
Bildquelle: Keystone.
23 / 26
Legende:
Polizisten nehmen Dschochar fest. Der 19-Jährige lieferte sich noch kurz vor seiner Festnahme ein Feuergefecht mit der Polizei. Er wurde unter anderem an Kehle und Zunge verletzt.
Keystone
Bild 24 von 26.
In Watertown, wo Dschochar Zarnajew aufgespürt wurde, ist der Jubel nach der Festnahme gross.
Bildquelle: Reuters.
24 / 26
Legende:
In Watertown, wo Dschochar Zarnajew aufgespürt wurde, ist der Jubel nach der Festnahme gross.
Reuters
Bild 25 von 26.
20. April 2012: «An diesem Abend steht unsere Nation in der Schuld der Bewohner von Boston und Massachusetts», sagte Präsident Obama in einer ersten Reaktion. Er dankte den Einsatzkräften und lobte die Koordination der Sicherheitsbehörden. Die grosse Frage sei nun, warum die Brüder, sich gegen dieses Land gewendet haben.
Bildquelle: Reuters.
25 / 26
Legende:
20. April 2012: «An diesem Abend steht unsere Nation in der Schuld der Bewohner von Boston und Massachusetts», sagte Präsident Obama in einer ersten Reaktion. Er dankte den Einsatzkräften und lobte die Koordination der Sicherheitsbehörden. Die grosse Frage sei nun, warum die Brüder, sich gegen dieses Land gewendet haben.
Reuters
Bild 26 von 26.
Dschochar Zarnajew werden insgesamt 30 Anklagepunkte zur Last gelegt, darunter vierfacher Mord und der Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe. Am 10. Juli 2013 steht der mutmassliche Boston-Bomber erstmals vor Gericht. Er erklärte sich bei allen Anklagepunkten für nicht schuldig.
Bildquelle: Keystone.
26 / 26
Legende:
Dschochar Zarnajew werden insgesamt 30 Anklagepunkte zur Last gelegt, darunter vierfacher Mord und der Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe. Am 10. Juli 2013 steht der mutmassliche Boston-Bomber erstmals vor Gericht. Er erklärte sich bei allen Anklagepunkten für nicht schuldig.
Keystone
Die maximale Anzahl an Codes für die angegebene Nummer ist erreicht. Es können keine weiteren Codes erstellt werden.
Mobilnummer ändern
An diese Nummer senden wir Ihnen einen Aktivierungscode.
Diese Mobilnummer wird bereits verwendet
E-Mail bestätigen
Wir haben Ihnen ein E-Mail an die Adresse {* emailAddressData *} gesendet. Prüfen Sie bitte Ihr E-Mail-Postfach und bestätigen Sie Ihren Account über den erhaltenen Aktivierungslink.
Keine Nachricht erhalten?
Wenn Sie nach 10 Minuten kein E-Mail erhalten haben, prüfen Sie bitte Ihren SPAM-Ordner und die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse.
Wir haben Ihnen ein E-Mail an die Adresse {* emailAddressData *} gesendet. Prüfen Sie bitte Ihr E-Mail-Postfach und bestätigen Sie Ihren Account über den erhaltenen Aktivierungslink.
Keine Nachricht erhalten?
Wenn Sie nach 10 Minuten kein E-Mail erhalten haben, prüfen Sie bitte Ihren SPAM-Ordner und die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse.
Sie können sich nun im Artikel mit Ihrem neuen Passwort anmelden.
Ein neues Passwort erstellen
Wir haben den Code zum Passwort neusetzen nicht erkannt. Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse erneut ein, damit wir Ihnen einen neuen Link zuschicken können.
Ihr Account wurde deaktiviert und kann nicht weiter verwendet werden.
Wenn Sie sich erneut für die Kommentarfunktion registrieren möchten, melden Sie sich bitte beim Kundendienst von SRF.