Mehr als zehn Minuten lang hat er nach Luft geschnappt und Geräusche von sich gegeben, erst nach über 20 Minuten war er dann tot. Der verurteilte Mörder ist im US-Bundesstaat Ohio mit einer neuen Giftinjektion hingerichtet worden.
Die Mischung aus einem Beruhigungsmittel und einem Schmerzmedikament sei in den USA noch nie einem Menschen verabreicht worden, berichteten amerikanische Medien. Vergeblich hatte der Anwalt des 53-Jährigen verlangt, die herkömmliche Todesspritze zu verwenden. Der neue Mix löse einen panischen Todeskampf aus, argumentierte er. Das verstosse wegen Grausamkeit gegen die Verfassung.
Ohio wies den Einspruch mit der Begründung ab, es gebe nicht mehr genügend von dem Gift, das üblicherweise für Hinrichtungen verwendet wird. Europa habe den Export dieses Mittels verboten – weil die Todesstrafe dort umstritten sei.
Die Familie des Vergewaltigers und Mörders kündigte an, den Bundesstaat Ohio wegen Grausamkeit und Experimenten an Menschen zu verklagen.