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Bild 1 von 15. Obwohl die Regierung das Geiseldrama für beendet erklärte, sind nach wie vor Schüsse aus dem Einkaufszentrum zu hören. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 15. Nach drei Tagen soll laut dem Innenminister die Mehrzahl der Geiseln befreit sein. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 15. Mit einem Grossaufgebot gehen die Sicherheitskräfte gegen die Geiselnehmer vor. Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 15. Grose Solidarität unter Kenianern und Ausländern in Nairobi: Viele Menschen sind dem Blutspendeaufruf des Roten Kreuzes gefolgt. (Bild vom 22.09.2013). Bildquelle: Reuters.
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Bild 5 von 15. Das Geiseldrama dauert an. Noch befinden sich die Angreifer und eine unbekannte Anzahl Geiseln in dem Einkaufszentrum. Auch das Schicksal dieser Frau und den beiden Kindern ist unklar (Bild vom 21.9.2013). Sie verstecken sich hinter einer Theke. Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 15. 22.9.2013: Am Sonntag befindet sich die Mall immer noch in den Händen der Islamisten. Die Armee schickt Verstärkung. Bildquelle: Reuters.
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Bild 7 von 15. 22.9.2013: Soldaten bringen sich in Stellung um das Einkaufszentrum. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 15. 21.9.2013: Polizisten versuchen kurz nach dem Angriff, das Einkaufszentrum unter ihre Kontrolle zu bringen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 9 von 15. 21.9.2013: Bei der Attacke sind zahlreiche Menschen verletzt worden – die Zahl pendelt je nach Quelle zwischen 200 und 300. Bildquelle: Reuters.
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Bild 10 von 15. 21.9.2013: Während das Militär die Mall nach den Bewaffneten durchkämmt, fliehen die Kunden aus der Shopping-Mall in Nairobi. Bildquelle: Reuters.
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Bild 11 von 15. 21.9.2013: Erste dramatische Bilder im Innern des Centers. Die Leute versuchen, sich mit Hilfe eines Polizisten in Sicherheit zu bringen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 12 von 15. 21.9.2013: Besucher verlassen unter Begleitschutz der Sicherheitskräfte die Shopping-Mall. Bildquelle: Reuters.
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Bild 13 von 15. 21.9.2013: Eine Familie flieht unter Polizeischutz. Laut Behörden sind bis zum Sonntagnachmittag über 1000 Menschen evakuiert worden. Bildquelle: Reuters.
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Bild 14 von 15. 21.9.2013: Der Eingang zum Parkhaus. Die Attentäter erschossen auf dem Weg ins Gebäude über ein Dutzend Menschen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 15 von 15. 21.9.2013: Ein verletzter Polizist – gemäss einem Augenzeugen haben die Angreifer zunächst auf Kunden geschossen. Dann aber vor allem die Sicherheitskräfte ins Visier genommen. Bildquelle: Keystone.
Drei Tage nach der Erstürmung eines Einkaufszentrums in Nairobi halten Mitglieder der islamistischen Al-Shabaab-Miliz noch immer etwa zehn Geiseln gefangen. Nun drohten sie damit, die Geiseln zu töten.
Der Sprecher der somalischen Al-Shabaab-Miliz, Ali Mohammed Rage, erklärte auf einer islamistischen Website: «Wir gestatten den Mudschahedin in dem Gebäude, gegen die Gefangenen vorzugehen.» Die Miliz sei in Kontakt mit den Geiselnehmern, hiess es.
Der Text prangerte zugleich die Einschüchterungsversuche «Israels und anderer christlicher Regierungen» gegen das Al-Shabaab-Kommando in Nairobi an.
Terror-Abkommen mit Israel
Etwa 36 Stunden nach dem Überfall auf das Einkaufszentrum in Nairobi hatte die kenianische Armee die Mehrzahl der Geiseln befreit. Unterstützt wurde sie dabei von einer israelischen Spezialeinheit.
Das Einkaufszentrum gehört zum Teil einem israelischen Eigentümer. Israel und Kenia haben 2011 ein Kooperationsabkommen für den Anti-Terrorkampf unterzeichnet.
Der grösste Teil des Gebäudes konnte am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht werden, wie die Polizei meldete. «Es werden alle Anstrengungen gemacht, um diese Sache zu einem schnellen Ende zu bringen», hiess es.
Schweizerin verletzt
Am Samstagmittag hatten die zehn bis 15 maskierten Männer das bei begüterten Kenianern und Ausländern beliebte Einkaufszentrum gestürmt und wild um sich geschossen. Die Bilanz des Blutbades: Mindestens 68 Tote und mehr als 175 Verletzte.
Unter den Opfern befinden sich auch ein Neffe des Präsidenten sowie zahlreiche Ausländer. Auch eine Schweizerin wurde verletzt, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bekannt gab.