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Der ehemalige Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernandez, wird an die USA ausgeliefert
Aus HeuteMorgen vom 29.03.2022. Bild: Reuters
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Vorwurf des Drogenschmuggels Ex-Präsident von Honduras wird an die USA ausgeliefert

  • Zwei Monate nach dem Ende der Amtszeit von Juan Orlando Hernández als Präsident von Honduras hat der Oberste Gerichtshof dessen Auslieferung an die USA bestätigt.
  • Unter anderem liegen Vorwürfe wegen Drogenschmuggel und Waffengebrauch vor – Hernández beteuert seine Unschuld.

Das höchste Gericht des mittelamerikanischen Landes hatte bereits am 16. März einem Antrag eines Bundesgerichts in New York auf Auslieferung stattgegeben – das Gericht wies nun eine Berufung gegen die Abschiebung von Hernández ab. Damit genehmigen die Richter die Auslieferung des ehemaligen Präsidenten an die USA.

Anhänger des Ex-Präsidenten von Honduras bei einer Demonstration
Legende: Anhänger des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández versammelten sich, um ihn vor dem Obersten Gerichtshof zu unterstützen. 16. Februar 2022 Keystone

Hernández war am 15. Februar vor seinem Zuhause in der Hauptstadt Tegucigalpa festgenommen worden, wie live im Fernsehen zu sehen war. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. In einem Brief, den honduranische Medien verbreiteten, beteuerte Hernández seine Unschuld und stellte sich als Opfer einer Verschwörung dar.

Mitverschwörer bei Kokain-Schmuggel

Der Bruder des Ex-Präsidenten, Juan Antonio Hernández, war im vergangenen März in New York wegen eines grossangelegten Schmuggels von Kokain in die USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Als Staats- und Regierungschef ausgeschieden

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Mit der Vereidigung seiner linken Nachfolgerin Xiomara Castro war der konservative Hernández am 27. Januar nach zwei vierjährigen Amtszeiten aus dem Amt des Staats- und Regierungschefs ausgeschieden. Nach der Verfassung durfte er nicht erneut kandidieren.

In dem Verfahren wurde auch der damalige Präsident belastet – die Staatsanwaltschaft bezeichnete ihn als Mitverschwörer. Ihm wurde unter anderem von einem Zeugen vorgeworfen, von dem mexikanischen Ex-Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán eine Million US-Dollar für seinen Wahlkampf erhalten zu haben.

 

Heute Morgen, 29.03.2022, 06:30 Uhr ; 

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