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ESAF 2019 Zug Zimmer auf Airbnb, Regeln nicht beachtet, 100 Franken Busse

Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug werden über 300'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Die offiziellen Übernachtungsmöglichkeiten sind rar, es werden also viele bei Privaten Unterschlupf suchen – gegen ein Entgelt natürlich.

Das sei grundsätzlich kein Problem, sagt Eugen Marty, Chef der Zuger Sicherheitspolizei. Doch aus Sicherheitsgründen herrsche Meldepflicht. «Sollte irgend etwas passieren, müssen wir wissen, wer so ist. Nur so können wir in einem Notfall die Angehörigen verständigen».

Tipp aus der Bevölkerung

Wenn Anwohner ihre Wohnung also beispielsweise auf Airbnb anbieten, müssen sie von jedem Gast einen offiziellen Meldeschein ausfüllen lassen und beim nächsten Polizeiposten abgeben. Man setze hier auf Ehrlichkeit und Eigenverantwortung, so Marty.

Eine flächendeckende Kontrolle sei nicht möglich. Es gebe aber immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung. «Es kommt immer wieder vor, dass sich ein Nachbar an den Untermietern stört und dies uns meldet.»

Wenn dann tatsächlich jemanden erwischt wird, der den Meldeschein nicht ausfüllen liess, gibt's eine Busse von 100 Franken. Das schreibt die Polizei im aktuellen Amtsblatt. Die «Hotelmeldescheine» kosten. Sie können bei verschiedenen Anbietern bestellt werden.

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