Die beiden Thurgauer Ständeratssitze sind seit 1999 fest in der Hand zweier Parteien. Seit 24 Jahren haben die Mitte (ehemals CVP) und die SVP die beiden Sitze inne. Immer wieder gab es viele Gegenkandidaturen, doch die Verteidigung der jeweiligen Sitze gelang den beiden Parteien jeweils souverän.
Die aktuellen Thurgauer Ständeratsmitglieder, Brigitte Häberli-Koller (Mitte) und Jakob Stark (SVP), sitzen fest im Sattel.
Kandidierende für den Ständerat aus dem Kanton Thurgau
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Bild 1 von 4. Brigitte Häberli-Koller (Mitte). Seit 2011 im Ständerat. Bildquelle: Keystone/Christian Merz.
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Bild 2 von 4. Das politische Profil von Brigitte Häberli-Koller ist ziemlich eingemittet. Am wichtigsten ist ihr eine offene Aussenpolitik. Bildquelle: smartvote.ch.
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Bild 3 von 4. Jakob Stark (SVP). Seit 2019 im Ständerat. Bildquelle: Keystone/Alessandro Della Valle.
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Bild 4 von 4. Jakob Stark setzt sich für eine liberale Wirtschaftspolitik ein. Weniger wichtig ist ihm der Ausbau des Umweltschutzes. Bildquelle: smartvote.ch.
Und wieder gibt es ein breites Feld an weiteren Kandidaturen. Das links-grüne Lager hat sich auf eine GLP-Kandidatur geeinigt: Stefan Leuthold, Präsident der Kantonalpartei, tritt an. Die FDP geht mit Kris Vietze ins Rennen. Sie hat allerdings bereits öffentlich gesagt, dass sie keinen Sitz angreifen will, sondern mit ihrer Ständeratskandidatur möglichst viele Parteistimmen für die Nationalratswahlen generieren möchte.
Kandidierende für den Ständerat aus dem Kanton Thurgau
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Bild 1 von 6. Gaby Coray (parteilos). Bildquelle: ZVG/Anna Pletscher.
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Bild 2 von 6. Stefan Leuthold (GLP). Bildquelle: ZVG.
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Bild 3 von 6. Für Stefan Leuthold ist eine offene Aussenpolitik wichtig. Eine restriktive Migrationspolitik unterstützt der GLP-Politiker überhaupt nicht. Bildquelle: smartvote.ch.
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Bild 4 von 6. Robin Spiri (Aufrecht). Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 6. Kris Vietze (FDP). Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 6. Kris Vietze setzt sich in ihrem politischen Wirken für eine liberale Wirtschaftspolitik und eine offene Aussenpolitik ein. Bildquelle: smartvote.ch.
Eine Kandidatur gibt es zudem von der Gruppierung Aufrecht mit Robin Spiri. Die Gruppierung wurde während der Pandemie mit massnahmenkritischen Parolen bekannt und rechnet sich nicht nur im Thurgau Chancen aus. Eine weitere Kandidatur gibt es von Gaby Coray (parteilos).