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Playoff-Viertelfinal: Spiel 7 Lausanne gewinnt «Belle» 6:2 und schickt die Tigers in die Ferien

  • Lausanne gewinnt Spiel 7 im Playoff-Viertelfinal gegen die SCL Tigers mit 6:2 und stösst in den Halbfinal vor.
  • Damit gewinnt in dieser Serie auch im 7. Duell das Heimteam.
  • Der Sieg ist hochverdient. Lausanne gibt satte 56 (!) Schüsse auf das Tor von Stéphane Charlin ab.
  • Im Halbfinal trifft der Quali-Sieger der National League auf Davos oder Fribourg-Gottéron.

Im Schlussdrittel platzte der Knoten aus Lausanner Sicht doch noch. Fabian Heldner stellte mit einem Direktschuss, der zwischen Stéphane Charlins Beinen hindurch ins Tor flog, in der 44. Minute die langersehnte 2-Tore-Führung für den Quali-Sieger wieder her – und sorgte in der Vaudoise Arena damit für ein kollektives Erlösungsgefühl. Trotz spielerischer Dominanz und unzähligen Torschüssen hatte man sich an Charlin nach dem frühen Doppelschlag im 1. Abschnitt nämlich die Zähne ausgebissen.

Das 3:1 brachte nicht nur mehr Ruhe ins Lausanner Spiel, sondern nahm den Langnauern auch sichtlich die Zuversicht, die Partie noch drehen zu können. Die Waadtländer konnten ihre Überlegenheit im weiteren Verlauf des 3. Drittels denn auch noch in weitere Tore ummünzen: Tim Bozon im Powerplay (50.) sowie Damien Riat (53.) stellten auf 5:1. Der Halbfinal-Einzug war damit gesichert.

Eishockeyspieler im roten Trikot jubeln auf dem Eis.
Legende: Jubelt über einen Doppelpack Damien Riat (r.) Freshfocus/Pascal Muller

Zwar verkürzte Aleksi Saarela in Überzahl in der 55. Minute noch auf 2:5. Mehr als Resultatkosmetik war dieser Treffer aber nicht. Wenig später erzielte Théo Rochette mit einem Empty-Netter nämlich das 6. Tor für die Hausherren, kurz darauf war der Sieg Lausannes amtlich. Wie verdient er war, zeigt ein Blick auf das Torschussverhältnis: 56:10 (!) führte der Quali-Sieger dieses an.

2:0 nach 5 Minuten

Schon im Startdrittel hatten die Waadtländer ihre Gegner in Grund und Boden gespielt. Nach 5 Minuten und den Treffern von Rochette (3.) und Damien Riat (5.) stand es bereits 2:0 für Lausanne. Und nur dank dem starken Charlin im Langnauer Gehäuse fiel diese Führung nicht höher aus. Denn der Quali-Sieger feuerte im Startdrittel nicht weniger als 20 Schüsse auf das Tor des Tigers-Goalies ab.

Eishockey-Spieler im roten Trikot jubeln auf dem Eis.
Legende: Erzielt den vorentscheidenden Treffer Fabian Heldner (m.). Freshfocus/Pascal Muller

Die Emmentaler hingegen fanden im 1. Abschnitt nie den Zugang ins Spiel. Das Team von Trainer Thierry Paterlini war praktisch nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Es dauerte bis zur 14. Minute, bis die Tigers ihren 1. Torschuss verbuchten. Kurz vor Ende des Drittels handelte sich Gavin Bayreuther mit einem Cross-Check eine 4-minütige Strafe ein. Er erwies seinem Team damit einen Bärendienst.

Lausanner Unvermögen hält Spannung lange aufrecht

Die Tigers fanden dadurch nämlich zurück ins Spiel. Im Powerplay zu Beginn des 2. Abschnitts verkürzte Vili Saarijärvi auf 1:2. Damit war die Spannung in dieser eigentlich einseitigen Partie zurück. Bis Heldner den Quali-Sieger im Schlussdrittel erlöste.

Resultate

Radio SRF 1, Bulletin um 22 Uhr, 25.3.2025 ; 

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