Am kommenden Montag treffen sich Galatasaray und Fenerbahce Istanbul in der Süper Lig zum Spitzenspiel. Leiten wird die brisante Partie zwischen den Erzrivalen kein türkischer, sondern ein ausländischer Schiedsrichter.
Der nationale Verband TFF traf diese Entscheidung, «um die Debatten zu beenden und unsere Schiedsrichter nicht in eine schwierige Lage zu bringen», wie Präsident Ibrahim Haciosmanoglu sagte.
Mourinhos Klagen
Fenerbahce-Verantwortliche hatten die Referees zuletzt beschuldigt, Galatasaray zu bevorzugen. Normalerweise müsste man «mit 8 oder 9 Punkten Vorsprung» Spitzenreiter sein, sagte Fener-Trainer José Mourinho am Wochenende. Galatasaray führt die Tabelle nach 23 Spieltagen mit sechs Punkten Vorsprung auf sein Team an.
Welcher Schiedsrichter eingesetzt wird, verkündete der TFF noch nicht. Haciosmanoglu sprach von einem Unparteiischen mit «Weltklasse-Niveau». Am Donnerstag müssen beide Teams noch in der Europa League ran: Galatasaray gegen Alkmaar (Hinspiel 1:4), Fenerbahce bei Anderlecht (3:0).