- In der 31. Runde der Super League trennen sich der FC Winterthur und der FC Zürich auf der Schützenwiese 0:0.
- Der Winterthurer Dario Ulrich hat kurz nach der Pause Glück, nicht vom Platz gestellt zu werden.
- Lausanne-Sport rückt dem FCZ mit einem späten Sieg gegen Sion (2:0) auf die Pelle. YB kommt zu Hause gegen Yverdon nur zu einem 1:1.
In der 58. Minute war es so weit, Nishan Burkart tauchte alleine vor FCZ-Torhüter Yanick Brecher auf und scheiterte mit seinem wuchtigen, aber unplatzierten Schuss am Captain der Gäste. Der erste Torschuss eines bis dahin ereignisarmen Zürcher Kantonsderbys war Tatsache.
Die Reaktion der Stadtzürcher liess auf sich warten, hatte es rund eine Viertelstunde später aber in sich. Mounir Chouiar blieb mit einem Seitfallzieher an einem Winterthurer Verteidiger hängen, im Nachschuss scheiterte Steven Zuber an Winterthurs Torwart Stefanos Kapino.
FCZ muss um Top 6 zittern
Bei diesen beiden Schüssen auf das Tor blieb es auf der Schützenwiese. Ein Spiel, das keine Tore verdiente, bekam auch keine. Das 0:0 war das einzig logische Resultat dieser Partie.
Es ist ein 0:0, das keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft. Winterthur kann GC auf dem Barrageplatz mit dem einen Punktgewinn nicht wirklich unter Druck setzen. Der FC Zürich muss weiter um die Teilnahme an der Championship Group zittern, denn Lausanne rückte mit einem späten Sieg gegen Sion auf 3 Punkte heran.
Ulrich an der Grenze zum Platzverweis
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Durch die verletzungsbedingte Auswechslung Daniel Denoons (21.) war beim FCZ ein weiterer Jungspund zu seinem Super-League-Debüt gekommen: der 18-jährige David Vujevic. Der gefährlichste Abschluss vor der Pause ging auf das Konto von Chouiar, der seinen Schlenzer knapp neben das Tor setzte.
Nach dem Seitenwechsel war endlich für etwas erhöhten Puls gesorgt. Dario Ulrich traf Gegenspieler Mariano Gomez im Mittelfeld mit der offenen Sohle am Knöchel. Alessandro Dudic liess in der 49. Minute Gnade mit dem Winterthurer Mittelfeldspieler walten und beliess es bei einer gelben Karte. Nur zwei Minuten später hatte Debütant Vujevic seinen grossen Auftritt, als er für den bereits geschlagenen Brecher retten konnte.
So geht es weiter
Auch am nächsten Samstag wird die Schützenwiese wieder Schauplatz eines Super-League-Spiels sein, Winterthur empfängt dann Lausanne-Sport. Etwas später am selben Abend wird der FC Zürich den FC Basel im Klassiker fordern. Das Spiel können Sie ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei verfolgen.