- Beim Monobob-Weltcup-Rennen der Frauen in Lillehammer, das als EM zählt, holt Melanie Hasler Silber.
- Die Aargauerin muss sich nur der Deutschen Laura Nolte geschlagen geben.
- Im Zweierbob bei den Männern belegt Michael Vogt mit Anschieber Andreas Haas Platz 5.
Erste Schweizer Medaille beim ersten Rennen am EM-Wochenende in Lillehammer: Melanie Hasler fährt im Monobob-Weltcuprennen den starken 4. Platz heraus, im EM-Klassement wird sie Zweite und holt damit Silber. Sie rettet drei Hundertstel auf Lisa Buckwitz (GER).
Die 26-jährige Aargauerin, zuletzt von Rückenproblemen geplagt, muss sich nur der Deutschen Laura Nolte beugen. Hasler büsst in beiden Läufen je 6 Hundertstel auf die Monobob-Weltmeisterin ein. Im Zweierbob hat Hasler bereits Silber (2023) und Bronze (2024) geholt, nun reüssiert sie erstmals im Einsitzer.
Hasler bleibt in der Weltcup-Wertung Dritte. Sie hatte es Anfang Jahr in Winterberg als Zweite zum ersten Mal im Monobob auf das Weltcup-Podium geschafft.
Annen wird EM-Vierte
Debora Annen (4.) büsste ihrerseits 36 Hundertstel auf die drittplatzierte Buckwitz ein. Neben der 22-jährigen Schwyzerin und dem oben erwähnten Trio standen noch 8 weitere Europäerinnen am Start.
Den Tagessieg teilten sich die Australierin Breeana Walker und die US-Amerikanerin Kaysha Love. Sie behaupteten 7 Hundertstel Vorsprung auf Nolte.
Vogt/Haas auf Platz 5
Im Zweierbob gingen die Schweizer leer aus. Das Duo Michael Vogt/Andreas Haas belegte Platz 5, 26 Hundertstel fehlten auf Bronze. Timo Rohner und Anschieber Gregory Jones mussten sich mit Rang 6 im EM-Klassement begnügen, Cédric Follador/Quentin Juillard wurden Achte.
Der Brite Brad Hall (mit Taylor Lawrence) verhinderte als Dritter den deutschen Dreifach-Triumph. Als Europameister durfte sich Francesco Friedrich (mit Alexander Schüller) feiern lassen. Der Rekordweltmeister (14 Titel) schaffte es im 200. Weltcuprennen zum 143. Mal auf das Podest. Silber ging an seine Landsmänner Johannes Lochner/Georg Fleischhauer.
Am Sonntag stehen die Zweierbob-Rennen der Frauen und die Viererbob-Konkurrenz der Männer auf dem Programm (live bei SRF).