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Freeski Big Air: Quali Ragettli springt um WM-Medaillen – Bösch, Wili und Gubser out

  • An der Freestyle-WM im Engadin springt Freeskier Andri Ragettli in den Big-Air-Final.
  • Für Colin Wili, Kim Gubser (Heat 1) und Fabian Bösch (Heat 2) bedeutet die Qualifikation Endstation.

Gefordert war in St. Moritz in der Vorausscheidung im Big-Air-Freeski ein Platz in den Top 5, um bei der Endausmarchung 2 Tage später dabei sein zu können. Das Prozedere war lang, umfasst 2 Heats mit je 3 Runs, von denen die besten 2 in die Wertung fliessen.

Die Entscheidung folgt am Samstag

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Um die Medaillen kämpfen die Freeskier in der Sparte Big Air dann am Samstagabend – live ab 19:15 Uhr auf SRF zwei oder in der Sport App zu verfolgen. Der Final findet gleichzeitig mit jenem der Frauen statt.

Einen Steigerungslauf in den Final legte aus Schweizer Sicht Andri Ragettli hin. Der Bündner erhöhte nach Zwischenrang 6 im 1. Sprung den Schwierigkeitsgrad und pokerte beim letzten Sprung richtig: «Wir haben 3 Minuten vor dem letzten Lauf den Plan komplett geändert, weil ein anderer Konkurrent dafür viele Punkte bekommen hat», sagte der Bündner später. Ragettlis Vorhaben ging auf, mit insgesamt 176,50 Zählern schaffte er es als Vierter seines Heats ins Final-Feld, wo er nach Rang 4 im Slopestyle eine weitere Chance auf WM-Edelmetall erhält.

Weniger hold war Glücksgöttin Fortuna Landsmann Fabian Bösch. Nach zwei Sprüngen lag er noch vor Ragettli, konnte sich im entscheidenden Moment punktemässig aber nicht mehr steigern und wurde auch noch von Ben Barclay (NZL) überholt. So blieb Bösch nur der undankbare 6. Rang in Quali-Heat 2. Mit seinem Skore von 174,50 Punkten hätte er im 1. Heat einen Final-Platz auf sicher gehabt.

Wili und Gubser ohne Chance

Im 1. Teil der Qualifikations-Tranche hatten die beiden Schweizer Teilnehmer solide Sprünge gezeigt: Colin Wili (Rang 10 mit 166,00 Punkten) sowie Kim Gubser (Rang 12 mit 163,00 Zählern) schnitten im Bereich ihrer Möglichkeiten ab, flogen im Feld mit 24 Athleten aber doch klar an den Final-Plätzen vorbei.

Im alles entscheidenden 3. Durchgang liessen Wili wie auch Gubser nichts unversucht und gingen nochmals all in. In beiden Fällen gab es kein zählbares Ergebnis, stattdessen verpatzte Landungen.

srf.ch/sport, Web-Only-Livestream, 27.03.2025 11:25 Uhr ; 

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