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Freestyle-WM: Boardercross Schweizer Boardercrosserinnen an Heim-WM geschlagen

  • An der Freestyle-WM im Engadin können die Schweizer Boardercrosserinnen kein Wort um die Medaillen mitreden.
  • Sina Siegenthaler wird als beste Schweizerin Achte, Noémie Wiedmer scheidet auf bittere Weise im Viertelfinal aus.
  • WM-Gold sichern sich Michela Moioli (ITA) respektive Eliot Grondin (CAN).

Gross waren die Hoffnungen von Sina Siegenthaler auf einen Coup an der Heim-WM, nachdem sie am Donnerstag mit der Qualifikationsbestzeit überzeugt hatte. Doch die Schweizer Teamleaderin überstand schon den Viertelfinal nur mit Glück. Leidtragende dabei war Noémie Wiedmer.

Die einzigen Schweizer Boardercrosserinnen, welche in der K.o.-Phase dabei waren, wurden zusammen in einen Heat eingeteilt. Lange sah es danach aus, als ob beide in den Halbfinal kommen würden. Wiedmer lag in Führung, als sie von der heranbrausenden Siegenthaler zu Fall gebracht wurde. Beide stürzten – und Acy Craig fuhr gar noch in Wiedmer, die nach einem heftigen Crash erneut zu Fall kam. Glücklicherweise blieb sie unverletzt. «Es ist blöd gelaufen», meinte diese sportlich.

Bittere Premiere für Wiedmer

Der turbulente Heat wurde von der Rennjury unter die Lupe genommen – doch die Quali-Schnellste Siegenthaler kam ohne gelbe Karte davon und zog in den Halbfinal ein. Für die erst 17-jährige Wiedmer ging ihr erster Grossanlass bei der Elite damit auf bittere Art zu Ende.

Im Halbfinal war dann auch für Siegenthaler Schluss. Zunächst noch in Führung liegend, wurde sie nach hinten durchgereicht. Im kleinen Final wurde die 24-Jährige nach einem Sturz Letzte, was Schlussrang 8 bedeutete.

Besser war sie an einem Grossanlass noch nie, doch nach einem Weltcup-Podestplatz in diesem Winter hatte sie sich mehr erhofft. «Es ist sehr schade, wie es herausgekommen ist», sagte eine enttäuschte Siegenthaler. «Ich hoffe, dass die Zeit von Noémie und mir noch kommt.»

Gold nach Italien und Kanada

WM-Gold bei den Frauen sicherte sich Michela Moioli (ITA) in einem Herzschlagfinale vor Charlotte Bankes (GBR) und Julia Pereira de Sousa (FRA). Für die Italienerin war es der 1. WM-Titel, Olympiasiegerin war sie 2018 geworden. Bei den Männern jubelte erstmals Eliot Grondin (CAN) vor Loan Bozzolo (FRA) und Alessandro Hämmerle (AUT). Schweizer waren in der K.o.-Phase keine dabei.

So geht es weiter

Im Engadin steht für die Boardercross-Cracks noch der Mixed-Team-Event an. Am Samstag ab 11:00 Uhr können Sie diesen auf SRF zwei und in der Sport App live verfolgen.

Übersicht

SRF zwei, Sportlive, 28.3.2025, 11:45 Uhr ; 

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