Die ersten Medaillenentscheidungen an der Freestyle-WM sind gefallen. Mit Ikuma Horishima und Perrine Laffont gingen die Weltmeistertitel auf der Buckelpiste nach Japan respektive Frankreich. Als Bester nach dem 1. Run stand einzig noch Horishima oben, um den 5. Weltmeistertitel von Moguls-Legende Mikael Kingsbury zu verhindern. Dies gelang dem 27-Jährigen, der bereits 2017 in der Sierra Nevada Gold geholt hatte – und wie: Horishima zeigte einen furiosen Super Final, wurde sowohl bei der Technik als auch dem Sprung am besten bewertet und stellte auch die schnellste Zeit auf.
Laffonts Hattrick, Kaufs Patzer
Bei den Frauen ging Gold an die Französin Perrine Laffont. Ihr gelang damit nach Almaty und Bakuriani der Titel-Hattrick. Grosse Geschlagene war die Mitfavoritin Jaelin Kauf. Die Führende des Gesamtweltcups aus den USA, im 1. Run noch erste Verfolgerin Laffonts, verlor im Super Final nach Problemen auf dem oberen Abschnitt der Buckelpiste die Medaillen früh aus den Augen.
Die Entscheidung ging ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Enea Buzzi und Martino Conedera hatten den Einzug in den Moguls-Final der besten 20 verpasst. Eine Schweizerin war in der Qualifikation nicht am Start gestanden.