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Freestyle-WM: Skicross Männer Fiva und Regez: Die Lockerheit ist da, eine Medaille soll folgen

Die letzte WM verlief für die Schweizer Skicrosser enttäuschend. Zwei mögliche Trümpfe waren damals gar nicht am Start.

Alex Fiva und Ryan Regez haben die WM vor zwei Jahren in Bakuriani wegen Kreuzbandrissen verpasst. Während sich Fiva bereits im letzten Winter wieder an die Weltspitze zurückgekämpft hat, gelang dies Regez in dieser Saison.

An der Heim-WM im Engadin gehören beide zu den Medaillenkandidaten. Mit Romain Détraz und Tobias Baur verfügt das Schweizer Team über zwei weitere Fahrer, die vorne mitmischen können.

  • Alex Fiva: Der 39-Jährige bestreitet seine 7. WM. 2021 gelang ihm der langersehnte Gold-Coup, ein Jahr später gab es in Peking Olympia-Silber für den Bündner. Beim Testevent im Engadin vor einem Jahr wurde er Zweiter. Die Strecke sei ziemlich flach, mit wenig Kurven, ein «Schisserlauf», wie es Fiva und seine Teamkollegen nennen. «Ich muss schauen, dass ich gut esse und Gewicht zunehme», blickt der gewohnt lockere Routinier scherzhaft voraus.

Live-Hinweis

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Die Skicross-Rennen der Frauen und Männer an der Freestyle-WM im Engadin gibt es am Freitag ab 11:00 Uhr live bei SRF.

  • Ryan Regez: Auch der 32-Jährige weiss, wie Grossanlässe funktionieren. In Peking gelang ihm mit Olympiagold vor Fiva der ganz grosse Wurf. An einer WM hat der Berner Oberländer bisher nur einmal teilgenommen (2021/18.) Beim Testevent vor einem Jahr hatte er nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback im Weltcup gegeben. «Ich weiss, dass mir die Strecke liegt. Sie erfordert Gleitermöglichkeiten, man muss die Elemente perfekt treffen, das liegt mir» frohlockt Regez. Rang 1 in der Qualifikation am Donnerstag belegt den Optimismus des Routiniers.
  • Romain Détraz: Der 31-Jährige bestritt seine 10. Weltcupsaison, ist in St. Moritz aber zum ersten Mal an einer WM dabei. Der Waadtländer schlug sich in den letzten 3 Jahren immer wieder mit Rückenproblemen herum und fährt in diesem Winter seine erste schmerzfreie Saison, wie er erklärt. Die flache Strecke an der Heim-WM komme ihm entgegen. «Ich weiss, dass meine Ski auf solchen Strecken sehr gut funktionieren.»
  • Tobias Baur: Der 27-Jährige, der im Schwarzwald aufgewachsen ist und dank seiner Grossmutter auch über den Schweizer Pass verfügt, gibt im Engadin ebenfalls sein WM-Debüt. Und dies nach seiner «wahrscheinlich besten Saison», wie er sagt. Fünf Top-8-Rangierungen fuhr Baur in diesem Winter heraus. Ein Podestplatz fehlt ihm in dieser Saison aber ebenso wie Détraz.

SRF zwei, sportlive, 15.03.2025, 15:55 Uhr ; 

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