Das Podest
- 1. Cornelia Hütter (AUT) 1:31,46 Minuten
- 2. Emma Aicher (GER) +0,15 Sekunden
- 3. Breezy Johnson (USA) +0,40 s
Cornelia Hütter hat das erste Speed-Rennen nach der WM in Saalbach für sich entscheiden können. In der Abfahrt von Kvitfjell fand die Österreicherin fast in jedem Abschnitt die perfekte Linie und holte sich ihren dritten Saisonsieg, den zweiten in der Abfahrt. Nach einer kontrollierten, aber schnellen Fahrt war sie vor allem im Schlussabschnitt kaum zu schlagen.
Noch schneller war unten vor allem eine: die überraschende Emma Aicher. Mit Startnummer 27 brachte sie die Athletinnen auf dem Podest noch einmal richtig ins Zittern. Und tatsächlich fuhr die 21-jährige Deutsche bis auf 15 Hundertstel an Siegerin Hütter ran. Alleskönnerin Aicher, sie fährt Rennen in allen Disziplinen, kann damit ihren ersten Podestplatz im Weltcup bejubeln.
Weltmeisterin Breezy Johnson bestätigte ihre Leistung von Saalbach. Die US-Amerikanerin verlor 4 Zehntel auf Hütter, schaffte es damit aber als 3. auf das Podest. Die 29-Jährige war damit zufrieden, schliesslich war es ihr erster Weltcup-Podestplatz seit Dezember 2021.
Die Schweizerinnen in den Punkten
- 12. Lara Gut-Behrami +1,10
- 14. Corinne Suter +1,18
- 20. Delia Durrer +1,39
- 24. Priska Ming-Nufer +1,81
- 27. Michelle Gisin +1,90
- 29. Malorie Blanc +1,98
Die Schweizerinnen haben auf das enttäuschende Abschneiden in den Speed-Disziplinen an der WM nicht reagieren können – sie verpassten allesamt die Top 10. Lara Gut-Behrami verlor von Abschnitt zu Abschnitt Zeit und konnte nicht um die Spitzenplätze mitreden.
Corinne Suter war lange schnell unterwegs, ein Fehler im Mittelteil kam sie jedoch teuer zu stehen. So war ein Podestplatz auch für sie ausser Reichweite, die Abfahrts-Olympiasiegerin fiel sogar noch hinter Gut-Behrami zurück.
Insgesamt 9 Schweizerinnen waren am Start, neben Gut-Behrami und Suter schafften es noch vier weitere in die Top 30. Am besten schnitt Delia Durrer ab, die zum fünften Mal in diesem Winter Weltcuppunkte gewann.
So geht's weiter
In Kvitfjell steht am Samstag erneut eine Abfahrt und am Sonntag ein Super-G an. Von Norwegen geht es dann nächste Woche nach Schweden. In Are sind ein Riesenslalom und ein Slalom angesetzt.