Die Zutatenliste für Regenbogen ist überschaubar: Es braucht Regentropfen und Sonnenstrahlen. Bei der Sonne gilt aber besonderes Augenmerk. Am stärksten erscheint der Regenbogen, wenn das Sonnenlicht mit einem Winkel von 42 Grad auf die Regentropfen trifft.
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Bild 1 von 3. Das Licht trifft in einem Winkel von 42 Grad auf den Regentropfen. Das Licht wird gebrochen und dabei in seine Spektralfarben aufgeteilt. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 2 von 3. So entsteht der Regenbogen. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 3 von 3. Steht die Sonne zu hoch am Himmel, ist der Winkel grösser als 42 Grad. Der Regenbogen «versinkt» im Boden. Am 22. Mai beträgt die Mittagspause im Flachland rund 6.5 Stunden. Bildquelle: SRF Meteo.
Im Sommerhalbjahr steht die Sonne tagsüber sehr hoch am Himmel. Die Sonne scheint in einem grösseren Winkel als 42 Grad auf die Regentropfen. Der Regenbogen «versinkt» dadurch im Boden, bis er gar nicht mehr sichtbar ist. Er gönnt sich eine Siesta. In den Bergen dauert die Siesta weniger lang. Dies liegt daran, weil das Sichtfeld gegen unten tiefer ist. Gegen Abend steigt der Regenbogen langsam aus dem Boden empor. Vom Flugzeug aus, kann man sogar einen Regenbogen-Kreis beobachten.
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Bild 1 von 3. Nach der Mittagspause kommt der Regenbogen langsam wieder hervor, Bild um 17.00 Uhr. Bildquelle: Christian Stricker.
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Bild 2 von 3. Gegen Abend wölbt er sich mehr und mehr, Bild um 18.00 Uhr. Bildquelle: Monika Fahrni.
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Bild 3 von 3. Am Abend «richtet» sich der Regenbogen wieder ganz auf, Bild um 20.00 Uhr. Bildquelle: Corin Brunner-Siegrist.
Am Donnerstag ist Ruhetag
Das gilt zumindest für den Fotoapparat. Am Donnerstag regnet es zwar, Wolken verdecken aber grösstenteils die Sonne. Am Freitag und Samstag wechseln sich Schauer und Sonnenschein ab. Vor und nach der langen Mittagspause warten Regenbogen auf die Kameralinse. Regenbogen findet man am einfachsten mit folgendem Trick: Man stellt mit dem Rücken gegen die Sonne und geht vom Kopf des Schattens 42 Grad nach oben. Dort sollte der Regenbogen zu finden sein.