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Oscar-Preisträger wurde 95 Schauspiel-Legende Gene Hackman und Ehefrau tot aufgefunden

  • Der US-Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Gene Hackman (95) und seine Ehefrau Betsy Arakawa sind tot.
  • Die Leichen wurden am Mittwoch an ihrem Wohnsitz gefunden, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf das Büro des Sheriffs von Santa Fe County im US-Bundesstaat New Mexico berichteten.

Eine Sprecherin des Sheriffs sagte ABC News und CNN, das Paar sei bei einer Sozialkontrolle gefunden worden, nachdem sich ein Nachbar gemeldet hatte, der besorgt um das Wohlergehen der beiden war. Auch der Hund des Paares wurde demnach tot aufgefunden. Den Berichten zufolge wird erwartet, dass die Beamten noch am Donnerstag eine Erklärung mit weiteren Einzelheiten veröffentlichen.

Seit 1971 Oscar-Preisträger

Seine erste grössere Rolle spielte Hackman 1964 in dem Streifen «Lilith» mit Warren Beatty, der ihn drei Jahre später für «Bonnie and Clyde» engagierte. Als Clydes Gangster-Bruder erhielt Hackman seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. 

Mann im Anzug hält eine Trophäe.
Legende: In seiner Karriere gewann Hackman zwei Oscars und vier Golden Globes. Keystone/AP Photo

Nach seinem Durchbruch als Oscar-prämierter Hauptdarsteller mit «French Connection» (1971) ging es mit der Karriere rasch bergauf. In «Scarecrow» spielt er einen Landstreicher, in «The Conversation» («Der Dialog») einen paranoiden Abhörspezialisten. Mit Kassenknüllern wie der John-Grisham-Verfilmung «Die Firma» und «Crimson Tide» schaffte er es auf Hollywoods A-Liste. Bekannt ist er auch aus Filmen wie «Erbarmungslos» und «Die Royal Tenenbaums».

Programmänderung SRF 1

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In Erinnerung an Gene Hackman ändert SRF sein Programm:

Am Freitag, 28. Februar, um 23:50 Uhr sendet SRF 1 den US-Kriminalfilm «French Connection – Brennpunkt Brooklyn» mit Gene Hackmann in der Hauptrolle.

Der Schauspieler wurde berühmt mit diesem harten, aber realistischen Thriller um den unzimperlichen New Yorker Cop Jimmy «Popeye» Doyle, der einen raffinierten Drogendealer zur Strecke bringen will. Inszeniert hat den vielfach Oscar-prämierten Film William Friedkin.

Aus Hollywood hatte der Charakterdarsteller sich jedoch schon vor Jahrzehnten zurückgezogen. Mit knapp 75 Jahren ging er in den Ruhestand. Er schrieb aber Bücher, etwa den Bürgerkriegsroman «Escape from Andersonville» (2008) und den Polizeithriller «Pursuit» (2013) – und hielt sich bis ins hohe Alter fit. Mit seiner zweiten Frau Betsy Arakawa lebte er fernab von der Traumfabrik, im ländlichen Santa Fe.

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