Kandidaten für den SPD-Vorsitz
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Bild 1 von 18. Olaf Scholz. Der deutsche Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz wollte erst nicht kandidieren, tat dies dann aber doch. Der 61-Jährige und seine Teampartnerin Klara Geywitz gelten als Favoriten. Bildquelle: imago images.
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Bild 2 von 18. Klara Geywitz. Die Brandenburger Landtagsabgeordnete Klara Geywitz (43) erscheint forsch, ist in der SPD gut vernetzt und gilt als Nachwuchshoffnung. Bildquelle: Reuters.
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Bild 3 von 18. Boris Pistorius. Der ehemalige Oberbürgermeister von Osnabrück, Boris Pistorius (59), ist seit 2013 Minister für Inneres und Sport von Niedersachsen. Er kandidiert gemeinsam mit der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping für den Vorsitz der SPD. Bildquelle: imago images.
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Bild 4 von 18. Petra Köpping. Von 2009 bis 2014 war Petra Köpping (61) Mitglied im Sächsischen Landtag und anschliessend Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Sachsen. Gemeinsam mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius bewirbt sie sich für den SPD-Vorsitz. Bildquelle: imago images.
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Bild 5 von 18. Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Vorsitzender, und Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, haben in Berlin ihre gemeinsame Kandidatur vor der Bundespressekonferenz bekannt gegeben. Bildquelle: imago images.
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Bild 6 von 18. Ralf Stegner. Der stellvertretende Parteivorsitzende Ralf Stegner (59) will gemeinsam mit Gesine Schwan als SPD-Vorsitzende nicht unter allen Umständen aus der Grossen Koalition aussteigen. Es hänge davon ab, was man in der Legislaturperiode noch umsetzen könne, sagte Stegner. Bildquelle: imago images.
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Bild 7 von 18. Gesine Schwan. Für die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan (76), befindet sich die SPD in einer «sehr existenziellen Krise». Was die SPD erreicht habe, sei «wieder sehr in Frage gestellt», sagte Schwan bei ihrer Bewerbung. Bildquelle: imago images.
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Bild 8 von 18. Der Europa-Staatsminister Michael Roth (48) und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann (39) haben als erste ihren Hut in den Ring geworfen. Beide sehen die Grosse Koalition kritisch und rufen nach mehr innerparteilicher Fairness. Bildquelle: imago images.
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Bild 9 von 18. Christina Kampmann. Die ehemalige Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (2015 bis 2017) des Landes Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann (39), ist Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. Bildquelle: imago images.
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Bild 10 von 18. Michael Roth. Seit 1998 ist Michael Roth (48) Mitglied des Bundestags und seit 2013 Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Bildquelle: imago images.
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Bild 11 von 18. Die beiden Bundestagsabgeordneten Nina Scheer (47) und Karl Lauterbach (56) gehören zum linken Flügel der SPD und sprechen sich offen für ein Ende der Grossen Koalition aus. Bildquelle: imago images.
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Bild 12 von 18. Nina Scheer. Die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer (47) ist Umweltexpertin und Energiepolitikerin und seit 2013 im Parlament. Im SPD-Vorstand ist sie Mitglied der Grundwertekommission. Bildquelle: imago images.
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Bild 13 von 18. Karl Lauterbach. Der Mediziner und Gesundheitswissenschaftler Karl Lauterbach (56) sitzt seit 2005 im Deutschen Bundestag. Bildquelle: imago images.
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Bild 14 von 18. Simone Lange. Die ehemalige Abgeordnete im Landtag von Schleswig-Holstein, Simone Lange (43), ist seit 2017 Oberbürgermeisterin von Flensburg. Sie kandidiert für den SPD-Vorsitz im Duo mit dem Oberbürgermeister von Bautzen, Alexander Ahrens. Bildquelle: Keystone.
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Bild 15 von 18. Alexander Ahrens. Der Jurist und Sinologe Alexander Ahrens (53) ist seit 2015 Oberbürgermeister von Bautzen. Er kandidiert im Duo mit der Oberbürgermeisterin von Flensburg, Simone Lange, für den SPD-Vorsitz. Bildquelle: imago images.
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Bild 16 von 18. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (64) und der Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel (48) setzen auf einen traditionellen Linkskurs, sind für Umverteilung und die Überwindung von Hartz IV. Ohne einen solchen «Neuaufbruch» sehen sie die Krise der SPD nicht als überwindbar an. Bildquelle: Keystone.
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Bild 17 von 18. Robert Maier. Auch mehrere Einzelbewerber haben ihren Hut in den Ring geworfen, darunter der Unternehmer Robert Maier (39). Er ist Mitbegründer und Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums. Er kandidiert nicht mit einer Frau für den SPD-Vorsitz. Eine Doppelspitze löse keine Probleme und lenke von den eigentlichen Problemen ab, sagte er der «Welt». Bildquelle: imago images.
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Bild 18 von 18. Hans Wallow. Der langjährige Bundestagsabgeordnete Hans Wallow (80) aus Bonn bewirbt sich um das Amt des Parteichefs der Sozialdemokraten. Bildquelle: Screenshot YouTube (roloman2000).
In das Rennen um die SPD-Parteispitze kommt Bewegung: Mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz steigt erstmals ein SPD-Politiker aus der ersten Reihe ins Rennen ein. Er ist der 13. Bewerber für den Posten.
Kandidierende sind bereits als Duo Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping.
Dann stellten auch SPD-Vizevorsitzender Ralf Stegner und die frühere SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, ihre gemeinsame Kandidatur vor.
Weitere Tandems am Start
Drei weitere Duos und zwei Einzelkandidaten haben ihren Hut in den Ring geworfen: Ein Tandem bilden der Europa-Staatsminister Michael Roth und die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann, die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer sowie die Oberbürgermeister Flensburgs und Bautzens, Simone Lange und Alexander Ahrens.
Zudem kündigte der Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums, Robert Maier, seine Kandidatur an. Auch der frühere Bundestagsabgeordnete Hans Wallow hat mitgeteilt, dass er sich bewerben wolle.
Als Kandidaten werden weiterhin gehandelt der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
Mittels einer Statutenänderung will die SPD eine Doppelspitze (Co-Präsidium) ermöglichen. Die Entscheidung dazu soll bereits vorher in einer Mitgliederbefragung vom 14. bis zum 25. Oktober fallen.