Der demokratische Herausforderer Joe Biden wandte sich im TV an seine Anhänger und Anhängerinnen. Er bleibe absolut zuversichtlich und siegesgewiss, so Biden.
«Wir glauben, dass wir auf dem Weg sind, diese Wahl zu gewinnen», sagt er am frühen Mittwochmorgen in seinem Heimatort Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. «Ich oder Donald Trump können nicht verkünden, wer die Wahl gewonnen hat. Das ist die Entscheidung der Bürger Amerikas. Aber ich bin optimistisch, was das Ergebnis angeht.»
Man sei in mehreren Schlüsselstaaten noch im Rennen. Er habe immer gesagt, so Biden weiter, dass es etwas länger dauern könne, bis das Resultat feststehe. Biden bedankte sich bei seinen Unterstützern und verabschiedete sich mit den Worten: «Glaubt daran, wir werden gewinnen!»
Trump erklärt sich zum Sieger und kündigt Gang vors Gericht an
Trump reagierte mit einem Auftritt im Weissen Haus. Er bedankte sich für den Support: «Wir waren bereit für eine Riesenparty», sagte er. Dann sei plötzlich alles abgesagt worden, weil Staaten unvermittelt anderen zugeschlagen worden seien.
Trump behauptete, er hätte Georgia gewonnen, und er werde Pennsylvania mit grossem Vorsprung gewinnen. Diese Staaten sind aber noch nicht ausgezählt und kein Sender oder Medium hat sie bereits Trump oder Biden zugeschlagen.
Er erklärte sich zum Sieger und sagte weiter: «Sie wussten, dass sie nicht gewinnen können.» Was jetzt passiere sei Betrug am amerikanischen Volk. «Wir werden an das Supreme Court gelangen und verlangen, dass die Zählung gestoppt wird.»
Wie schätzt US-Korrespondent Peter Düggeli Trumps Statement ein?
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«Was Trump gesagt hat, ist schlichtweg falsch. Er hat zwar recht, dass er sehr, sehr gut mobilisiert hat. Aber er hat nicht recht, wenn er suggeriert, er habe bereits gewonnen, oder dass Betrug im Spiel sei und Stimmen gestohlen werden. Was jetzt abläuft – nämlich, dass in den Staaten noch ausgezählt wird – das war voraussehbar, das hat man gewusst. Da sind Staaten, die erst am Wahltag mit der Auszählung beginnen durften. Man wusste, dass das länger geht. Im Falle von Pennsylvania hat das Oberste Gericht auch bereits entschieden, dass Stimmen, die am 3. November gestempelt wurden und bis am 6. November ankommen, gezählt werden dürfen. Der Präsident hat mit der grossen Mobilisierung einen grossen Erfolg, er sollte jetzt abwarten und geduldig sein.»
Vor seiner Rede hatte der republikanische US-Präsident auf Twitter bereits von einem «grossen Sieg» gesprochen.
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Ohne seinen demokratischen Herausforderer zu erwähnen, schrieb Trump auf Twitter weiter: «Sie versuchen, die Wahl zu stehlen.» Dies werde er nicht zulassen. Nach Schliessung der Wahllokale könnten keine Stimmen mehr abgegeben werden.
Twitter versteckte Trumps Nachricht umgehend hinter einem Warnhinweis und schränkte damit auch die Weiterverbreitung des Tweets ein. Informationen in dem Tweet seien «umstritten» und könnten in Bezug auf die Wahl «irreführend» sein, hiess es in dem Hinweis.
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