Wen trifft man am WEF 2020?
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Bild 1 von 17. Wie schon im Jahr 2018 kommt US-Präsident Donald Trump in diesem Jahr ans Weltwirtschaftsforum nach Davos. Vergangenes Jahr sagte er seinen Besuch kurzfristig wegen des Budgetstreits um den Bau der Mauer zu Mexiko ab. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 17. Begleitet wird Trump von seiner Tochter Ivanka Trump und deren Ehemann Jared Kushner. Auch Finanzminister Steven Mnuchin ist Teil der US-Delegation. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 17. Vonseiten der Schweizer Regierung werden voraussichtlich alle sieben Bundesräte erscheinen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 17. Auch ans WEF kommen soll der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski. Es wäre das erste Aufeinandertreffen mit US-Präsident Donald Trump, seit gegen ihn ein Impeachment-Verfahren im Raum steht. Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 17. Auch Deutschland wird am WEF prominent vertreten sein: durch Bundeskanzlerin Angela Merkel... Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 17. ...und Vizekanzler Olaf Scholz. Bildquelle: Keystone.
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Bild 7 von 17. Die EU schickt eine grosse Delegation nach Davos: Mit dabei sein werden beispielsweise Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen... Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 17. ...und Parlamentspräsident David Sassoli. Bildquelle: Keystone.
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Bild 9 von 17. Die neugewählte Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, lässt sich die Gelegenheit in Davos ebenfalls nicht entgehen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 10 von 17. Am WEF werden auch die beiden jüngsten Regierungschefs anwesend sein: Sebastian Kurz, österreichischer Bundeskanzler und erst 33-jährig,... Bildquelle: Keystone.
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Bild 11 von 17. ...sowie die 34-jährige Sanna Marin, finnische Premierministerin. Bildquelle: Keystone.
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Bild 12 von 17. Hoher Besuch auch aus Spanien: Ministerpräsident Pedro Sanchez wird ebenfalls anwesend sein. Bildquelle: Keystone.
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Bild 13 von 17. Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte kommt auch nach Graubünden. Bildquelle: Keystone.
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Bild 14 von 17. Der irakische Staatspräsident Barham Salih ist am WEF ebenfalls mit von der Partie. Bildquelle: Keystone.
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Bild 15 von 17. Zudem anwesend sein wird der afghanische Präsident Ashraf Ghani. Bildquelle: Keystone.
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Bild 16 von 17. Wie schon im vergangenen Jahr nimmt Klima-Aktivistin Greta Thunberg am World Economic Forum teil. Auch dieses Mal will die 17-Jährige den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft wieder ins Gewissen reden. Bereits am 17. Januar nimmt sie in Lausanne an der ersten Jahrestagung der Klimastreikbewegung teil. Bildquelle: Keystone.
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Bild 17 von 17. Zum ersten Mal seit 1992 kommt der britische Thronfolger Prinz Charles ans Weltwirtschaftsforum. 2019 wurde die britische Krone durch seinen Sohn Prinz William vertreten. Charles soll am WEF eine Rede halten. Bildquelle: Keystone.
- Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat die Teilnehmer und das Programm seines 50. Jahrestreffens vorgestellt.
- Als Stargäste in Davos werden unter anderem US-Präsident Donald Trump, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und der britische Thronfolger Prinz Charles erwartet.
- Die Repräsentanten des Iran nehmen nicht an dem jährlichen Spitzentreffen teil.
- Zentrale Themen des viertägigen Treffens soll die Nachhaltigkeit und der Umweltschutz sein.
Die Klimakrise im Zentrum
WEF-Gründer Klaus Schwab will den diesjährigen den Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen. «Die Menschen in fünfzig Jahren sollen sagen können: Danke, wir konnten uns auf euch verlassen», so Schwab. Denn die Welt befinde sich im Bezug auf die Umwelt in einem Alarmzustand. «Unser Fenster zum Handeln ist klein.»Das Jahrestreffen wird eine Werkstatt sein, keine Quatschbude.
Das WEF will denn auch nachhaltige Ergebnisse erreichen. «Das Jahrestreffen wird eine Werkstatt sein, keine Quatschbude», sagte der Gründer Klaus Schwab. «Die meisten Veranstaltungen zielen darauf, dass wir nächste Woche greifbare Fortschritte erzielen können.»
Iran sagt Teilnahme ab
Die politische Krise zwischen dem Iran und den USA dürfte am 50. Treffen des Weltwirtschaftsforums nach der Absage der Iraner nur eine untergeordnete Rolle spielen. Der iranische Aussenminister Mohammad Javad Zarif hatte seine Teilnahme am WEF ursprünglich vor der Exekution von General Ghassem Soleimani durch die USA angekündigt. Im Gegensatz dazu steht der US-Präsident wie vor wenigen Tagen angekündigt erwartungsgemäss auf der Teilnehmerliste.
Für politische Brisanz sorgen könnte nach der Absage der Iraner dafür ein anderer Namen auf der Gästeliste: derjenige des ukrainischen Staatschefs Wolodimir Selenski. Er steht im Mittelpunkt des laufenden Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump durch den US-Kongress.
Ein anderes US-Politschwergewicht, das dem WEF dieses Jahr erneut seine Aufwartung machen wird, ist der frühere US-Vizepräsident Al Gore. Er engagiert sich schon seit längerem für den Umweltschutz und wird voraussichtlich an einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Amazonas-Regenwaldes teilnehmen.
Greta Thunberg und weitere Teenager
Was das Thema Umweltschutz anbelangt, dürfte allerdings der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg eine deutlich grössere Aufmerksamkeit zuteilwerden als dem Ex-Vizepräsidenten. Bereits am Dienstag, dem ersten Tag des WEF, soll die junge Schwedin an mehreren Veranstaltungen auftreten.
Es geht nicht um Greta allein, es geht um die Sorge einer ganzen Generation.
Neben Thunberg hat das WEF neun weitere Jugendliche eingeladen, «die weltweit für eine gute Sache kämpfen». Es gehe nicht um Greta allein, erklärte Schwab, «sondern um die Sorge einer ganzen Generation, dass wir nicht genug tun, um unsere Umwelt so zu erhalten, dass sie uns auch weiterhin Freude machen wird.»
Auch Kritiker und Globalisierungsgegner lädt Schwab schon seit Jahren nach Davos. Schwab will nicht urteilen, kein «Leader» soll ausgeschlossen werden. So gehört auch zum Konzept, Politiker jeder Couleur zu Wort kommen zu lassen.