Zum Inhalt springen

ESC bekommt Maskottchen 12 Points: Kunst-Studentin macht Rennen um ESC-Maskottchen

Zum ersten Mal in der Geschichte des ESC können Studierende bei der Produktion mitwirken – in Form von Wettbewerben.

Feuerrotes, lockiges Haar, der Körper in der Form des ESC-Herzes; so sieht das Maskottchen des ESC 2025 in Basel aus. Es verkörpere die Kraft der Musik und widerspiegle die grosse Euphorie, heisst es von der Jury. Es trägt den Namen «Lumo», abgeleitet von «luminous», was Licht und Energie heisst.

So sieht das ESC-Maskottchen aus, entworfen hat es die Studentin Lynn Brunner.
Legende: «Lumo» soll mehr als eine Figur sein, es soll das pulsierende Herz des ESC und ein Symbol für die Magie der Musik sein. zvg

Die siegreiche Skizze stammt aus der Feder der Studentin Lynn Brunner aus Hünibach bei Thun im Kanton Bern: «Das ESC-Maskottchen gestalten zu dürfen, bedeutet mir extrem viel», sagt die 20-Jährige. «Es ist eine einmalige Möglichkeit, meine Kunst einem so grossen Publikum präsentieren zu dürfen.»

Es ist toll, wenn auch junge Menschen ihre Ideen einbringen können.
Autor: Lynn Brunner Studentin

Der Sprung ist tatsächlich gross: Lynn studiert erst im zweiten Semester «Visuelle Kommunikation (Graphic Design)» an der HGK Basel FHNW – und kann ihre Arbeit jetzt also weltweit zeigen. Die Begeisterung für den ESC ist bei Lynn Familiensache: «Wir haben die Show immer alle zusammen auf dem Sofa geschaut.»

Diese weiteren Entwürfe sind in die Ränge gekommen

Mit dem Wettbewerb wollen die ESC-Organisatoren junge, kreative Köpfe in der Schweiz fördern. Er reiht sich ein in andere Projekte, die eine Teilhabe am Eurovision Song Contest 2025 in Basel ermöglichen.

Es ist unglaublich grosszügig, aber auch eine grosse Verantwortung.
Autor: Lynn Brunner Studentin

«Ich finde es unglaublich grosszügig. Es ist natürlich auch eine grosse Verantwortung», sagt Lynn. «Es ist toll, wenn auch junge Menschen ihre Ideen einbringen können.»

Mehr als Show? ESC bietet Chancen

Box aufklappen Box zuklappen
ESC-Logo
Legende: Das ESC-Team stellt auch ein umfassendes Public-Value-Programm auf die Beine. SRG

Der ESC generiert laut Fachleuten einen gesellschaftlichen Mehrwert. So trägt der Musikwettbewerb zur Wertschöpfung, kulturellem Austausch und Vielfalt bei.

Von Schulbands bis zur grössten Ü60-Party

Mit verschiedenen «Public-Value-Projekten» wollen die ESC-Organisatoren die Zusammenarbeit mit jungen Kreativen in der Schweiz zu fördern. Neben dem Wettbewerb für das ESC-Maskottchen produzieren etwa Studierende der Fachhochschule Graubünden die internationale Übertragung von zwei zentralen ESC-Events – dem «Semi-Final Draw» sowie der glamourösen «Turquoise Carpet & Opening Ceremony» übernehmen.

Für Schulen wurde zudem spezielles Unterrichtsmaterial erstellt oder ein Video-Song-Contest für Klassen und Schulbands organisiert. Zudem arbeite man an der grössten Ü60-Party der Schweiz.

Das Maskottchen soll von Schweizer Herstellern produziert werden. Spätestens ab Mai soll «Lumo» durch die Strassen von Basel ziehen und zur Vorfreude auf den ESC beitragen.

Wettbewerb für Maskottchen – ein Novum am ESC

Der Wettbewerb für das ESC-Maskottchen ist einmalig: Als Novum in der Geschichte des Musikwettbewerbs konnten Studierende und Lernende einen Entwurf einreichen. 36 Vorschläge sind bei der Jury eingegangen.

Regionaljournal Basel, 26.2.2025, 17:30 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel