- Die ZSC Lions fegen den HC Davos im Startspiel der Halbfinal-Serie gleich mit 6:1 aus der Swiss Life Arena.
- Zum Ende eines äusserst animierten Startdrittels sorgen die Zürcher mit 3 Toren innert 3 Minuten für die Vorentscheidung.
- In der Folge kann der HCD nicht mehr reagieren und muss nach dem 4:0 gegen Zug im Viertelfinal die 1. Playoff-Niederlage hinnehmen.
- Im anderen Halbfinal-Duell legt Fribourg-Gottéron dank einem 3:2-Auswärtssieg in Lausanne mit Break vor.
Auf Los geht's Los, schienen sich der ZSC und der HCD vor dem Start in die Halbfinals vorgenommen zu haben. Denn gerade einmal 70 Sekunden waren in der Swiss Life Arena gespielt, bis sich die beiden Torhüter je eine Glanzparade notieren lassen konnten. Nach über einwöchiger Pause, die sich die beiden Teams mit klaren Viertelfinal-Siegen erspielt hatten, wollte man auf dem Eis also keine Zeit mehr verschwenden.
Auch im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für den HCD. Doch die Hausherren setzten dem Hin und Her noch vor der 1. Pause ein jähes Ende. In Überzahl sorgte Dean Kukan in der 15. Minute mit einem Kracher von der blauen Linie für das 1:0 und von da an spielte sich der ZSC in einen Rausch.
3 Tore in 2:46 Minuten
Schon in der folgenden Minute doppelte Playoffs-Topskorer Sven Andrighetto aus spitzem Winkel nach und weitere 56 Sekunden danach traf Derek Grant mit einem Ablenker bereits zum vorentscheidenden 3:0. Damit musste sich HCD-Schlussmann innerhalb von weniger als 3 Minuten gleich oft geschlagen geben wie in den 3 Partien zuvor.
Auch nach dem 1. Seitenwechsel konnten die Bündner auf den Rückstand nicht reagieren, im Gegenteil: Willy Riedi und Chris Baltisberger beseitigten mit ihren Treffern im Mitteldrittel auch noch die letzten Zweifel am Sieger des Startspiels der mit Spannung erwarteten Halbfinal-Serie.
Im Schlussabschnitt sank die Intensität angesichts der deutlichen Angelegenheit dann etwas. Die Gäste kamen durch Filip Zadina zwar noch zum Ehrentreffer, doch auch das letzte Wort behielten die Zürcher für sich. Nicolas Baechler erwischte den unglücklichen Aeschlimann auf dem falschen Fuss und stellte den 6:1-Schlussstand her.
So geht's weiter
Der HCD hat nach der deutlichen Start-Pleite etwas gutzumachen und kommt schon bald zur Chance dazu. Am Dienstag wollen sich die Davoser im Heimspiel beim ZSC revanchieren und die Serie zum 1:1 ausgleichen.