Ex-Schiedsrichter David Coote hat seine Homosexualität publik gemacht und sich für früheres Fehlverhalten entschuldigt. «Ich bin schwul», sagte der Engländer der Sun. «Ich habe sehr lange mit dem Gefühl gekämpft, stolz darauf zu sein, was ich bin.» Er habe jahrelang Emotionen unterdrückt, Drogen genommen und sei auch dadurch «in einen unglaublich dunklen Ort» geraten.
Coote war im Dezember von der Schiedsrichter-Organisation PGMOL entlassen worden. Dies, weil ein 4 Jahre altes Video auftauchte, in dem er den damaligen Liverpool-Trainer Jürgen Klopp beschimpfte.
Dann auch noch der Koks-Clip
Zudem wurde ein weiterer Clip öffentlich, in dem Coote offenbar während der Fussball-EM in Deutschland Kokain konsumiert. Darauf angesprochen sagte der 42-Jährige, dass er «selten» Drogen genommen und «schlechte Entscheidungen im persönlichen Kontext» getroffen habe.
Die versteckte Homosexualität sei nicht der einzige Grund für seine Entwicklung. Auch Schicksalsschläge habe es gegeben. Er appellierte: «Wenn auch ihr euch quält, dann sucht Hilfe.»