- Ein Mann, der 2023 mit Koran-Verbrennungen weltweit für Aufsehen und Proteste gesorgt hatte, ist tot.
- Dies bestätigte ein Richter in Stockholm.
- Medienberichten zufolge wurde der 38-Jährige während einer Live-Übertragung auf Tiktok erschossen.
- Die Umstände der Tat sind noch nicht bekannt.
Wie die Polizei mitteilte, wurde sie am Mittwochabend zu einer Schiesserei in Södertälje in der Nähe von Stockholm alarmiert und fand einen Mann mit Schusswunden vor. Später sei er an seinen Verletzungen verstorben. Der zuständige Staatsanwalt erklärte gegenüber schwedischen Medien, dass mehrere Personen in diesem Fall verhaftet worden seien. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.
Der Mann war 2018 aus dem Irak nach Schweden gekommen. Im Sommer 2023 waren in dem skandinavischen Land immer wieder Exemplare des Korans öffentlich angezündet oder beschädigt worden. Der islamkritische Iraker war damals zusammen mit einem Mitstreiter für die meisten dieser Vorfälle verantwortlich gewesen. Mitten im holprigen Nato-Beitrittsprozess Schwedens hatte all das zu einer diplomatischen Krise und teils gewalttätigen Protesten in muslimisch geprägten Ländern geführt.