- Auch letztes Jahr hat die Anzahl Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz zugenommen.
- Unter dem Strich ist ihre Zahl um rund 83'000 Personen gestiegen, wie der Bund mitteilt.
- 2023 hatte die ausländische Wohnbevölkerung noch um fast 100'000 Personen zugenommen.
Das Wachstum fiel also um 15.6 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Die Mehrheit sei zusammen mit Familienangehörigen eingereist, teilt das Staatssekretariat für Migration mit.
Fast 2.4 Millionen Personen ohne Schweizer Pass
Ziel der meisten Zugewanderten sei es, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, schreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr seien 170'607 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung zugewandert, was einem Rückgang um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche (-10'946 Personen).
Die Zuwanderung aus dem EU/EFTA-Raum habe mit 120'546 Personen 70.7 Prozent der Gesamtzuwanderung ausgemacht (-7.6 Prozent). Aus Drittstaaten wanderten laut SEM 50'061 Personen ein; das sind 2.4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Insgesamt seien 5.9 Prozent mehr EU/EFTA-Angehörige und 1.3 Prozent Drittstaatsangehörige weggezogen. Ende 2024 lebten 2'368'364 Ausländerinnen und Ausländer dauerhaft in der Schweiz.